• Wakeboard
    Wakeboard Die Wakeboarder erobern das Wasser: Sie lassen sich von einem Boot oder Lift quer durchs Wasser ziehen, springen meterhoch, drehen und verdrehen sich, stehen kopfüber und landen schließlich weich auf ihre kleinen Brettern - mit einem breiten Lächeln auf ihre Gesichter.
  • Wasserski
    Wasserski Sowohl hinter dem Boot als auch an der Seilbahn wird Wasserski wettkampfmäßig betrieben. Die Disziplinen Slalom, Trickski und Springen sind gleich und unterliegen dem Reglement der IWSF. Außerdem erfolgt eine Kombinationswertung.
  • Breitensport
    Breitensport Wasserski und Wakeboard haben in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Besonders duch die vielen Wasserskiseilbahnen können die Sportarten sehr leicht und von jedermann erlernt werden. Wir unterstützen Sie dabei, einen möglichst einfachen Einstieg in die Welt des Wasserski- und Wakeboardfahrens zu finden.
  • ausbildung
    ausbildung Der DWWV bildet Trainer der Kategorie A, B und C sowohl im Leistungssport- als auch im Breitensportbereich aus. Darüberhinaus werden in allen Ressorts Schiedsrichter nach den Reglements der IWWF geschult.
  • barfuss
    barfuss Barfusswasserski ist Wasserski ohne Ski oder ähnliche Geräte, die an die Füße angebracht werden - allein die nackten Füße müssen herhalten! Dafür sind Geschwindigkeiten von über 65 km/h notwendig.
  • Behindertensport
    Behindertensport Wasserski ist auch mit einer Behinderung möglich. So können selbst Rollstuhlfahrer mit speziellen Sitzski die Disziplinen Slalom, Trick und auch Springen durchführen.

Aus persönlichen Gründen ist Franz Kirsch leider mit sofortiger Wirkung von seinem Präsidiumsplatz als Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeiter zurückgetreten.

Für seine geleistete Arbeit bedanken wir uns sehr bei ihm und wünschen ihm alles Gute!

Für Veröffentlichungen auf der Homepage schicken Sie Ihre Informationen bitte zukünftig an die Sportdirektion/Geschäftsstelle: sportdirektion@dwwv.de oder als Fax: 05464-969 11 68!

Pine Mountain , Georgia (26.Mai 2013)

Ultimativer Einstieg von Bojan Schipner bei den legendären US Masters

 

Die US Masters sind einer der wichtigsten und berühmtesten Wettkämpfe der internationalen Wasserskiszene. Sie werden seit 1959 immer am Memorial Day Weekend in Pine Mountain in Georgia in den Disziplinen Slalom, Trickski und Springen ausgetragen. In den letzten Jahren sind Wakeboard und Wakeskate hinzugekommen, die aber von den Amerikanern dominiert werden. Grund dafür ist die eingeschränkte Möglichkeit, in Europa mit Wakeboard Booten die Gewässer zu befahren. Aus diesem Grund bestimmt hier die Wakeboard Seilbahnszene das Feld. In den klassischen Disziplinen hingegen ist Europa stark vertreten. Sportler aus Weissrussland, Frankreich, Tschechien, Österreich und nach 17 Jahren endlich auch wieder aus Deutschland waren am Start. Der Feldberger Bojan Schipner vom WWC Reitbahnsee erhielt eine Einladung für den Jump Event auf Grund seiner hervorragenden Leistungen der letzten Wettkämpfe. Die Wettkampfstrecke liegt im Golf und Naturpark Callaway Gardens und wird jährlich einmal für diesen Wettkampf aufgebaut. Es ist nicht ganz einfach dort zu fahren, die Anfahrt ist sehr kurz und es bedarf einiger Routine, um das optimale Ergebnis zu erreichen! Die Möglichkeit einer Trainingseinheit vor dem Wettkampf, um die Strecke zu testen, gibt es nicht. Also Augen zu und durch.

Als Neueinsteiger bekommt man die ersten Startnummern ( 8 Starter waren am Start - 4 bekamen einen Finalplatz) was auch bedeutet, dass man keine Möglichkeit hat, die Vorgänger und ihre Herangehensweise zu analysieren. Bojan war der Erste auf dem Wasser und erreichte mit 61,5 m zwar keinen Finalplatz aber immerhin Rang 6 vor Claudio Köstenberger (AUS) mit 61,2 m und Felipe Miranda (CHL) 0 m. Bojan konnte durch die Teilnahme seinen Erfahrungsschatz enorm erweitern und hat sich für die 55th Masters im kommenden Jahr auf jeden Fall einen Finalplatz vorgenommen. Gewinner der diesjährigen US Masters ist Weltmeister Freddy Krüger (USA) der mit 70,4 m den Vorjahreschampion Ryen Dott (CAN) auf Rang 2 (69,5 m) verwies und auf Platz 3 behauptete sich Tom Asher (GBR) mit 65,5 m .

Am Freitag vor den US Masters fanden die 21th Junior Masters statt. Hier war Chiara Bonnemann in allen drei Disziplinen am Start. Im Springen platzierte sie sich im Vorlauf auf Platz zwei mit 37,1 m vor Charlotte Wharton (GBR) 34 m. Bei den Finals waren die Wetterbedingungen nicht optimal, es war sehr windig und wellig. Chiaras zweiter Sprung endete mit einem unsaften Sturz, bei dem sie sich die Schulter prellte und auch durch den Aufprall eine Ader im Auge platzte, was zu einer Blutung führte. Aber Chiara nahm ihre letzte Chance wahr und sprang noch einmal. Hut ab vor so viel Mut und Kampfgeist! Mit 29,3 m war Ihr die Bronzemedaille sicher, nach Charlotte Wharton (GBR) 38,1 m und Gold für Stephanie Griffiths (AUS) 40,23 m.

Alle weiteren Ergebnisse und Hintergrundinformationen findet man auf der Homepage unter www.masterwaterski.com .

Heiderose Schipnerb_200_150_16777215_00___images_foto_bonnemannsundbojan.jpg

Im März 2013 begann die diesjährige Wettkampfsaison für Geena Krueger und Bojan Schipner auf dem fünften Kontinent. Hier fanden wie jedes Jahr die legendären Moomba Masters in Melbourne (08.-11.März) statt. Mitten in der City wird im Rahmen des Melbourne Free Festival dieses jährliche Wasserskievent mit Topathleten wie Freddy Krueger, Igor Morozov, Scot Ellis, Andy Mapple und Whitney McClintock ausgetragen.

Geena Krueger erreichte im Slalom das Finale und konnte mit 2,00/55/11,25 den vierten Platz nach Karen Truelove (USA) 2,00/55/11,25 , Emma Sheers (AUS) 4,50/55/11,25 und der Gewinnerin Whitney Mcclintock (CAN) einen beachtlichen Erfolg verzeichnen.

Bei den Männern erreichte Bojan Schipner ebenfalls einen Finalplatz neben Ryan Green, Damien Sharman, Scott Ellis und Weltmeister Freddy Krueger. Das war für Bojan als Neueinsteiger natürlich schon ein riesiger Erfolg und nach den Finalläufen platzierte er sich auf Rang 7 mit 61,7 m. Die ersten drei Plätze gingen an Freddy Krueger (USA) 67,6 m vor Ryan Dodd (CAN) 64,9 m und auf Platz 3 landete Scott Ellis (USA) 64,2 m.

Gleich danach ging es für Bojan weiter nach Mandurah zum 36. World cup Stop der IWWF (16./17. März) Hier wurden in den Disziplinen Springen, Shortboard (Trickski) und Wakeboard die Wettkämpfe ausgetragen. Im Rahmen eines mehrtägigen Events mit weiteren attraktiven Sportarten wie Skateboard, Freestyle Motorcross und BMX konnten sich die besten Waterskier and Wakeboarder auf dieser attraktiven Strecke messen. Sportler aus 23 Nationen waren am Start und machten diesen Event zu einem internationalen Highlight.

Bojan war einer der 12 Springer, die an den Start gingen. Mit Platz 9 beendete er seinen ersten Run beim 1.World Cup Stop und nahm viele Erfahrungen mit.

Diese konnte er dann beim zweiten Stop in Palembang /Indonesien ( 04./05. Mai ) für sich nutzen und auf den dritten Rang springen! Gleich bei seinem ersten Versuch mit einer Weite von 59,7 m waren nur noch Damien Sharman GBR ( 60,5 m) und Weltmeister Freddy Krueger USA ( 64,1m ) vor ihm!

Wir können uns über die internationalen Erfolge unserer Sportler im Ressort Boot sehr freuen und beglückwünschen alle unsere Kaderläufer, die sich in der Weltspitze trotz starker Konkurrenz behaupten.

Heiderose Schipner

Der 55. ordentliche Verbandstag des DWWV ist am 24.03.2013 in Trier zu Ende gegangen. Während des Galaabends, der im Saal des Robert- Schuman- Hauses in Trier mit phantastischem Blick über Stadt und die Mosel am Samstag  23.03.2013 stattfand, wurden sowohl die Sportler des Jahres, wie auch viele Ehrennadelempfänger geehrt.

Weiterlesen: Verbandstag 2013 beendet

b_200_150_16777215_00___images_stories_wasserski_boot_chiara-bonnemann-vize-wm-2013.jpgNach einer sehr erfolgreichen Saison, die durch große Leistungen bei der Jugend EM geprägt worden war, bei der Chiara Bonnemann Europameisterin im Overall, Vize Europameisterin im Springen, 3. im Trick und 4. im Slalom wurde, ging es dann auf die Zielgerade, die Jugend WM in Australien, zu. Eigentlich kann man von „einer Zielgeraden“ gar nicht mehr sprechen, da die WM erst nach einer dreimonatigen Winterpause statt fand. Trotzdem beschloss die Familie Chiara an das andere Ende Welt zu schicken, da ihre Basisleistungen auf einem hohen Niveau stehen und sie damit in der Weltrangliste, wenn sie die Leistungen abrufen kann, gute Chancen auf einen der Podiumsplätze hat. Von dem Zeitpunkt an hieß es trainieren, trainieren, trainieren, aber leider nicht auf dem Wasser. Die einzige Möglichkeit, für eine einigermaßen gute Vorbereitung, war das Fitnesstraining zu Hause. Darauf folgten nur 2 Wochen auf dem Wasser im sonnigen Australien mit all dem Muskelkater und Problemen, die man am Anfang der Saison zu überwinden hat. Also die Kräfte gut einteilen und gut dosieren. Mit kühlem Kopf entschied sich Chiara für die Taktik, manchmal ist weniger mehr.

Die Entscheidung ging auf und Chiara zeigte schon in den Vorläufen in allen Disziplinen, dass man sicher mit ihr rechnen muss. Rein rechnerisch, wenn man das Umfeld kennt, war es schon jetzt für die Mitbewerberinnen nur mit außergewöhnlichen Bestleistungen möglich, Chiara von einem Podiumsplatz zu verdrängen. Drei Finalplätze in allen Disziplinen mit Top Leistungen. Und auch Chiara konnte sich noch verbessern. Im Trick sowie im Springen legte sie noch einmal ordentlich zu und erreichte den Vizeweltmeister-Titel. Diese Silbermedaille wiegt auf Grund des nicht möglichen Trainings auf dem Wasser wesentlich schwere als es scheint. Dieses Jahr startete die Australierin Bianca Mulach ebenfalls für Deutschland. Sie konnte sich auch für das Trickfinale qualifizieren und erreichte am Ende den 5. Platz.

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